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Die Spätantike (ca. 300-800 n.Chr.) hat sich in den letzten Jahren zu einer der am intensivsten erforschten historischen Epochen entwickelt. Die Fülle einschlägiger Forschungsarbeiten und die historisch gewachsene Zersplitterung eines ehemals randständigen Forschungsgebietes in diverse historisch, archäologisch und philologisch arbeitende Disziplinen erlauben es kaum mehr, die Entwicklung des Feldes als Ganzes zu übersehen.

Spätantike-Forscher verschiedener Disziplinen haben sich deshalb im Jahr 2008 zu einem Netzwerk zusammengeschlossen, das Wissenschaftlern aller Fächer, die über die Epoche forschen, ein internationales Forum für den interdisziplinären Austausch bieten will. Das Netzwerk soll Spätantike-Forschern einen regelmäßigen Informationsaustausch über aktuelle Fragestellungen und Forschungsergebnisse in den jeweiligen Nachbardisziplinen ermöglichen, den Dialog zwischen verschiedenen nationalen Wissenschaftskulturen und –trends befördern und insbesondere Nachwuchswissenschaftlern Gelegenheit geben, frühzeitig an diesem interdisziplinären Austausch zu partizipieren und ihre eigenen Forschungen vor einem internationalem Publikum zu präsentieren.

Alle ein bis zwei Jahre trifft sich das Netzwerk dazu zu einem mehrtägigen Kolloquium. Die Teilnahme an dem Netzwerk und seinen Veranstaltungen steht allen interessierten Wissenschaftlern offen. Mehr über die inhaltliche Ausrichtung der ersten Tagungen und weitere Informationen enthalten die folgenden Seiten.